Ein Gespräch mit den Machern des Electrifinity-Festivals

Sie kennen sich seit dem Kindergarten, begeistern sich seit jeher für Pyro- und Lichteffekte, sind selbst riesengroße Fans elektronischer Musik und haben während eines Praktikums bei einer Veranstaltungsfirma Festivalluft geschnuppert. Für den Fachinformatiker Kilian Pfeifer (21) und den Informatikstudenten Maximilian Zelles (21) war früh klar, dass sie selbst Festivals veranstalten wollen. Mit dem „Alpenrausch“ feierten sie 2015 ihr Debüt als Organisatoren. Im letzten Jahr erfanden sie das Electrifinity. Am 7. April findet es zum zweiten Mal in der ehemaligen Fliegerhalle in Bad Aibling statt. 

 

Wie kamt Ihr auf die Location?

In der gesamten Region gibt es unserer Meinung nach nichts Vergleichbares. In einer ehemaligen Fliegerhalle der US-Army zu feiern ist einfach klasse.

 

Wer von Euch hat den Namen des Festivals gefunden?

Das war Teamwork. Mit dem Namen Electrifinity und dem Logo wollen wir die Unendlichkeit der elektronischen Musik ausdrücken.

 

Welche „Hürden“ hattet Ihr zu nehmen, bevor das Festival im letzten Jahr erstmals stattfinden konnte?

Wir gingen das Projekt mit viel Optimismus an und konnten die Stadt Bad Aibling schließlich von unserem Konzept überzeugen. Im August 2016 bekamen wir dann den Zuschlag. Darauf folgte eine Wahnsinns-Planungsphase. Allein das Sicherheitskonzept war ein riesengroßes Thema. So darf man zum Beispiel in der Halle nur nebeln, wenn eine ganze Feuerwehr-Besatzung im Einsatz ist. Und ohne Nebel, das geht nicht auf einem Indoor-Festival. Also haben wir jede Menge Feuerwehrmänner organisiert. Und das ist nur ein Aspekt. Dazu kamen 1000 andere, vom Evakuierungsplan bis hin zum Notstrom-Aggregator, von der Security bis hin zum Pfand. Wahnsinn, an was man alles denken muss, wenn man so eine Veranstaltung ins Leben ruft.

 

Was waren die wichtigsten Erfolgserlebnisse im letzten Jahr?

Eigentlich waren wir während des Festivals nur busy. Genießen konnten wir die Stimmung erst richtig, als wir uns die Fotos und Videos angesehen haben. Und davon wurde jede Menge in den sozialen Netzwerken hochgeladen. Mit lauter positiven Kommentaren. Das war ein riesengroßer Erfolg, eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und hat uns super für das Festival in diesem Jahr motiviert.

 

Wer trifft die Auswahl an Künstlern?

Wir beide und dann natürlich unser Resident-DJ Maxtream. LeShuuk aus Stuttgart ist dieses Jahr dabei, Mashup Germany aus Frankfurt, Bebo aus Augsburg, CaoX aus Heidenheim, Allegresse aus München sowie natürlich Maxtreme und MAKS aus Rosenheim.

 

Was macht Eurer Meinung nach ein Event zum Festival?

Wichtig ist neben der Musik die gute Organisation, so dass für die Besucher vom Einlass bis hin zu den Bars alles reibungslos und ohne Anstehzeiten funktioniert. Die Menschen, die auf dem Festival arbeiten, sind wesentlich, denn sie erzeugen und verbreiten die Stimmung. Und dann ist gerade im elektronischen Musikbereich entscheidend, dass Licht und Effekte perfekt mit der Musik harmonieren, das garantiert Gänsehautfeeling.

 

Was plant Ihr als Special-Moments?

Unsere Opening-Show wird wieder der Hammer. Was genau die Besucher erwartet, verraten wir natürlich noch nicht, Spannung muss sein. Aber soviel ist klar: Das wird ganz großes Kino. Dieses Jahr gibt´s auch einen 2. Foodtruck und unser cashless-Bezahlsystem, die wiederaufladbare Token-Card, wird auch am 7. April wieder dafür sorgen, dass man kein lästiges Wechselgeld braucht und es keine Warteschlangen an den Bars gibt.