Aggressiv charmanter Rap

K-STE mischt zur Zeit die Szene in und um Rosenheim auf. Denn die vier jungen Männer kreieren einen ganz eigenen, unverwechselbaren Sound. Während der Sänger und Hauptsongwriter und Wahlösterreicher Kenny Steigmann eigentlich aus Sachsen stammt, sind die anderen drei Bandmitglieder waschechte Bayern. Bassist Matthias Griehl aka Santos leitet die ASTA Kneipe in Rosenheim, Schlagzeuger Florian Schwärzler lebt in München und Gitarrist sowie Komponist Reinhard Gross verantwortet mit seinem Label Hicktown Records in Raubling nicht nur, aber auch die Produktion und das Management der Band. Jetzt haben die Vier mit „Grünblau" ihr Debütalbum auf den Mark gebracht. Support bekommt die Band neben zwei DJs auch von zwei bekannten Feature-Gästen: Die erfolgreiche Rapperin „Taiga Trece" aus München hat einen eigenen Part im Song „Stumpfsinn". Adriano Kaminsiky von „Squadra Leone", bekannt u.a. aus dem Vorprogramm von Silbermond, ist bei „Es regnet Sonnen" zu hören. Der Sound ist schräg und eingängig, die Texte witzig und bemerkenswert. Grund genug für uns, der Band zwei grundlegende Fragen zu stellen.

 

Wer oder was ist K-STE?
Wir sind K-STE! Ein paar Dudes zusammengewürfelt aus München, Rosenheim und Kufstein. Eine Bayerisch-Österreichische Co-Produktion sozusagen, wobei unser Österreicher eigentlich gebürtiger Sachse ist. Gestartet hat K-STE unser Rapper Kenny, aus dessen Initialen sich der Name zusammensetzt, als Solo-Projekt. Er wollte einen unverkennbaren Sound, mit einem eigenen Style kreieren. Und so veröffentlichte Kenny seine erste Solo-EP. Da ihm aber die Besonderheit fehlte, wandte er sich an Produzent Reinhard Gross, der durch seine Vergangenheit im Punk und Hardcore natürlich sofort die Idee hatte, K-STE mit einer Live-Band zu kombinieren. Um dadurch den Songs durch Schlagzeug, Bass und E-Gitarre einen authentischen, zum Teil aggressiven Charme mitzugeben.

 

Was macht ihr für Musik?
Das ganze Rap Rock zu nennen ist uns zu langweilig. Daher beschreiben wir unser Genre als „Head Rapper Mukke“. Den Leitfaden bilden dabei immer Kennys Rap-Vocals, denn das Wichtigste ist uns, mit jedem Song eine Message zu
transportieren. Die musikalische Inszenierung soll sich zusammen mit Witz, Ironie und ein paar Seitenhieben in die Köpfe unserer Hörer einbrennen.