„Es hat sofort gefunkt“: Mulberry Sky starten mit ihrem Debüt durch

Obwohl Mulberry Sky erst seit Februar gemeinsame Sache machen, hat man von dem Quartett aus Bruckmühl schon viel gehört: Beim Radio-Bob-Voting um den „Frischling des Monats“ machten sie ersten Platz, ihre bisherigen Shows in Bad Aibling und Rosenheim ließen das Publikum euphorisch zurück. Kein Wunder, schließlich verdient sich Gitarrist Dom Raygun schon lange seine Sporen als extrovertierter Saitenkünstler bei der erfolgreichen Truppe Raygun Rebels, Frontfrau Catherine Van Bruce entdeckte ihr entwaffnendes Gesangstalent bereits zu Schulzeiten und auch Bassist Lucky und Schlagzeuger Simon sind alte Hasen im Rock-Business. Wir sprachen mit der Sängerin über die kommende EP und ihre Wünsche für das Bandjahr 2020.

 

Du hast früher schon gesungen und Gitarre gespielt. Was war der Auslöser für die Bandgründung?

Der Gedanke war schon immer da: Früher habe ich in der Schulband gespielt und bin dort zufällig zum Singen gekommen. In dem Rahmen habe ich viel Stimmbildung gemacht und im Chor gesungen. Nach dem Abi hat sich das zerschlagen, wobei es immer an mir genagt hat, dass ich keine Musik mehr mache. Letztes Jahr am 5. November war ich im Kino und habe den Film über Queen angeschaut. Danach dachte ich mir: Das will ich auch! Am nächsten Tag habe ich dann auf Facebook nach Leuten für eine Band gesucht.

 

Darauf hat sich euer Gitarrist Dom bei dir gemeldet?

Genau, er suchte auch nach einem neuen Projekt. Als wir uns zum ersten Mal trafen, hatte ich schon 13 Texte parat. Über Facebook haben wir auch unseren Bassisten Lucky gefunden und Dom hat seinen Bekannten Simon mit ins Boot geholt. Bei der ersten gemeinsamen Probe konnten wir gar nicht mehr aufhören, es hat sofort gefunkt. Bei uns läuft das so: Die Jungs jammen und ich steige ein mit einem meiner Texte. So entstehen durch Improvisation fertige Songs.

 

Ich würde euren Sound als facettenreiche, Blues-getränkte Rockmusik bezeichnen. Wart ihr euch da gleich einig?

Mit Bezeichnungen tu ich mir immer schwer, aber das kommt gut hin. Da wir alle vier eher aus der Rock-Ecke kommen, war es klar, dass es bei uns in der Band ein wenig krachen wird.

 

Mit welcher Musik bist du groß geworden?

Mit Volksmusik. Mein Vater ist Mitglied eines traditionellen Viergesangs. Mit seiner Gruppe hat er sogar einige Plattenaufgenommen. Ich selbst war jedoch schon immer mehr der Rockmusik verschrieben. Heute höre ich viel Classic Rock und einige neue Country-Künstler

 

Was kannst du mir zu den Aufnahmen eurer ersten EP sagen?

Wir habenl fünf Songs aufgenommen, die im Januar auf CD erscheinen. Einige davon gibt es bereits als Demoversionen auf unserem Youtube-Kanal zu hören. Wir werden die EP „Knock,Knock!“ nennen, unter anderem nach den englischen „Knock-Knock-Witzen“. Eventuell überlegen wir uns auch noch einen Weihnachtssong. Ich hatte da vielleicht an eine Metal-Nummer namens „Kletznbrot“gedacht.

 

Wie stellt ihr euch das Jahr 2020 vor?

Wir möchten weiter an neuem Material arbeiten und so oft auf der Bühne stehen wie möglich. Ich bin zwar vor Auftritten immer schrecklich aufgeregt, aber am Ende ist es jedes Mal wunderschön. Das Musikmachen mit dieser Band fühlt sich unglaublich gut an.


Infos unter www.mulberry-sky.com