Mit Eifer und Leidenschaft

Seine Musik ist eine Mischung aus Metal-Core und Hardrock, am Schlagzeug holt er alles an Rhythmus raus, was die Drums zu bieten haben. Ende letzten Jahres veröffentlichte er mit seiner Band „What Lies Beyond“ das erste Album, im Mai veranstaltete er das Kneipenfestival „Rock am Ringerl“ in Teisendorf, den Gewinn spendete er an die Freiwillige Feuerwehr. Sandro Samardzic über Engagement, seine ersten Erfahrungen im Musik-Business, und die Lust an Festivals.

 

Hardrock und die Freiwillige Feuerwehr. Wie passt das zusammen?
Gut. Vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber der täuscht ja bekanntlich eh häufig. Wir zeigen, dass wir, auch wenn wir schwarz gekleidet sind und eher harte Musik machen und mögen, nicht zwangsläufig schwarzsehen. Was die Freiwillige Feuerwehr im letzten Winter bei dem Schneechaos geleistet hat, fanden wir erstaunlich und wir wollen uns deshalb mit dieser Aktion dafür bedanken.

 

Wer von euch kam auf die Idee?
Der Anstoß kam von einer befreundeten Band. Wir waren von Anfang an begeistert und voll dabei. Das war auch nötig, denn so ein Festival bedeutet wirklich viel Arbeit im Vorfeld. Vom Band-Booking, über Genehmigungen und Security bis hin zu Speisen und Getränken reichte die To-do-Liste. Man glaubt nicht, wie viele Auflagen zu erfüllen sind, aber wir haben uns durchgekämpft.

 

Engagement ist für dich?
Wichtig und lebensnotwendig. Wenn sich jeder in seinem Umfeld ein klein bisschen engagiert, dann entsteht eine positive Bewegung, die für uns alle das Leben lebenswerter macht.

 

Wie waren die Reaktionen der Besucher auf das Festival „Rock am Ringerl“?
Durchwegs positiv. An den beiden Tagen waren über 300 Besucher da, die miteinander gefeiert und Stimmung gemacht haben.

 

Wer hat die Auswahl der Musiker getroffen?
Einige der Bands hatten schon bei uns im „´s Pub“ gespielt. Andere haben wir angefragt. Und so kam ein bunter Mix zustande mit Bands aus Schweden und England genauso wie aus Traunstein, Berchtesgaden, Burghausen und natürlich aus Teisendorf.

 

Neben Band und Festivalorganisation hast du ja auch noch einen „normalen“ Job als Grafiker und Illustrator. Wie lässt sich das vereinbaren?

Mit Durchhaltevermögen und wenig Schlaf.

 

Was rätst du jungen Menschen, die sich auch ihren Traum von einem eigenen Album oder Festival verwirklichen wollen?

Einfach machen! Klar passieren gerade am Anfang auch Fehler, aber das gehört dazu und man kann daraus lernen. Mein anderer Rat lautet: Sich mit anderen zusammentun, gemeinsam kann man viel mehr bewegen.

 

 

Fotos: focusforce