Seinem Traum treu bleiben

Vorerst etwas über mich: Mein Name ist Sandro „Sullivan“ Samardzic. Ich bin 24 Jahre alt und stamme aus Teisendorf. Gelernt habe ich Bürokaufmann in einem Autohaus, denn irgendwas Solides braucht der Mensch. Aber machen wollte ich immer schon was anderes. Daher studierte ich nach der Ausbildung in Salzburg Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Print und arbeite seit drei Jahren als selbstständiger Grafiker und Illustrator, seit Frühling übrigens auch für LUDWIG EVENT. Drei Jahre ist auch schon mein Traum „alt“, ein Konzept-Album aufzunehmen. Drei Jahre, die eine Geschichte erzählen: von großen Hoffnungen, kleinen Niederlagen und davon, dass wir es geschafft haben. Aber alles der Reihe nach.

 

Musik machen und gemeinsam mit meinem Freund Patti eine Band gründen, wollte ich eigentlich schon immer. Also habe ich mit zehn Jahren beschlossen, ein Instrument zu lernen. Ich überredete meine Eltern, mir ein gebrauchtes Schlagzeug zu kaufen. Das Schlagzeug und ich – das war sozusagen Liebe auf den ersten Drum. Da ich aber unbedingt flexibel im Songwriting sein und die Möglichkeit haben wollte, alleine einen Song zu komponieren, lernte ich in den Folgejahren noch Gitarre und Klavier spielen.

 

Erste Tour und verschiedene Wege
Mit meinem Freund Patti folgten erste Gehversuche mit einigen Bands und langsam pendelten wir uns musikalisch ein. 2009 starteten wir mit der Band „The Quest“ und machten Alternativen Rock und Partysound. Und obwohl es ganz gut funktionierte, fühlte ich mich zunehmend musikalisch eingekesselt. Für mich musste es härter werden – viel härter.

Unsere Band löste sich auf, ein Teil entwickelte sich zu einer Party- und Coverband. Patti, zwei Kumpels und ich gründeten „What Lies Beyond“ – unsere Metalcoreband. 2012 starteten wir mit den ersten eigenen Songs, verarbeiteten typischen Metalcore und Hard Rock, Pop und Einflüsse japanischer Synthcorebands. 2014 gingen wir auf Tour durch den oberbayerischen und österreichischen Raum. Das war ein super Gefühl, aber unser Gitarrist musste aus gesundheitlichen Problemen aufhören. Ihm geht es inzwischen wieder besser, worüber ich sehr froh bin. Aber wir standen am Tourende wieder nur zu Dritt da: ein Sänger, ein Bassist und ein Drummer.

 

Suche nach Mr. Perfect an der Gitarre
Was uns für unseren Sound fehlte, war mindestens ein Gitarrist. Lange suchten wir nach dem Mr. Perfect an der Gitarre. Währenddessen fiel es uns schwer, neue Songs zu komponieren. Denn es hätte ja sein können, dass der perfekte Gitarrist mit ganz neuen Impulsen zu uns kommt. Unsere Tour war über ein Jahr her, wir erlebten 15 Monate ohne Auftritte, ohne neue Musik oder sonstige News. Dadurch verloren wir viele Fans. Es fühlte sich fast an, als gäbe es uns nicht mehr. Dieses Gefühl war fatal. Also beschlossen wir, neue Song zu schreiben und in ihnen eine Geschichte zu erzählen.

 

What Lies Beyond – unsere Band im Studio
Immer noch ohne Gitarrist starteten wir mit dem Brainstorming zur Story, den Charakteren, dem Setting und begannen mit der musikalischen Umsetzung. Auf der Gitarre entwickelte ich das Grundgerüst und wurde so vom Drummer zum Schlagzeug spielenden Sänger mit der Gitarre. Gemeinsam entwickelten wir das Grundgerüst weiter. Und wie das manchmal so ist, wenn die Energie stimmt, schrieben wir nicht nur die Songs für unser Album, sondern fanden zwei Gitarristen, die 100 Prozent zu uns passen. Gemeinsam nahmen wir das Album im TWH-Studio in München auf. „Elegy Of The Empty“ erzählt nicht nur die Geschichte eines Mannes, der sich ohne jede Erinnerung in einem in Nebel getauchten Wald wiederfindet und versucht, seinen Weg zu finden. Das Album erzählt auch die Geschichte unserer Band – die Geschichte von zwei Freunden mit ihrer Vision, Musik zu machen, bis hin zum ersten vollständigen Konzeptalbum.

 

Infos zum Album

„Elegy Of The Empty“ umfasst elf Titel, stilistisch verortet sich die Band im „Story-Core“, das ist Metal-Core, der über alle Songs hinweg eine Geschichte erzählt. Mehr Infos unter www.what-lies-beyond.com